Die Stillstands-Erkennung lief bereits während der Vorbenetzung mit. In dieser
Phase sättigt der Puck aber erst, in der Tasse kommt naturgemäß nichts an — bei
einer Vorbenetzung länger als die 15 s Stillstands-Zeit wurde deshalb jeder kalte
Bezug mit "kein Zulauf" abgebrochen. Mit dem bisherigen Standard von 30 s wäre das
ausnahmslos passiert; die Funktion war mit aktiver Waage unbenutzbar. Die
Erkennung startet jetzt erst mit dem Hauptbezug.
Dazu der Standard der Vorbenetzung von 30 s auf 10 s: Die Pumpe läuft in dieser
Phase bewusst ungepulst auf voller Leistung. Heiß kommt der erste Tropfen nach
etwa 7 s, kalt (rund dreifache Viskosität) entsprechend später — 30 s wären längst
voller Bezug bei vollem Druck gewesen, und die Hälfte des Pumpen-Laufzeitbudgets
wäre vor dem eigentlichen Bezug verbraucht. Bestehende Installationen behalten
ihren gespeicherten Wert.
Die Beschriftung auf /Brew-Control sagt jetzt ausdrücklich, dass die Pumpe während
der Vorbenetzung durchläuft und erst im Hauptbezug gepulst wird.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Display-Seite der kalten Extraktion: Schalter unter "Modi" auf der Temperatur-Seite
mit Erklärzeile, eigener Slot in der Statuszeile direkt hinter der
Sicherheitsmeldung, "Cold Extraction - Heizen aus" in der Wasser-Kachel statt eines
unerreichbaren Sollwerts, unterdrückter Aufheiz-Countdown, "Vorbenetzung" als erste
Phase des kalten Bezugs, Parameter-Anzeige auf der Brew-Seite und "(kalt)"-Markierung
in der Statistik (kalte Bezüge zählen nicht in die mittlere Dauer).
Bug-Fix P4: PROTO_RX_LINE_MAX lag bei 2048 Bytes, während die State-Zeile der S3
bereits rund 2,1 KB erreicht. Mit langem Status-, Profil- oder SSID-Text lag sie
darüber — dann wurde die ganze Zeile verworfen und das Display fror auf dem letzten
Stand ein, ohne dass die Verbindung als tot erkannt wurde. Limit jetzt 4096 Bytes;
der Puffer bleibt bei 2 KB reserviert, weil der interne RAM knapp ist und eine
Arduino-String nicht ins PSRAM alloziert werden kann.
S3 5.3.2: Sperrgrund und transiente Meldung gehen als Codes (cxBlock/cxNotice) statt
als Klartext ans Display, dazu cxPreInf für die Phasenleiste. Der bis zu 110 Byte
lange Freitext hätte die State-Zeile über das Zeilenlimit gedrückt; die Texte rendert
jetzt das Display, analog zur Trennung statusKey/statusText. Auf dem OLED und in den
ack-Antworten bleibt der Klartext unverändert.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Der Modus wird im EEPROM (Adresse 977) gespeichert und beim Start wieder
übernommen, sofern die Funktion auf /Brew-Control freigeschaltet ist. Standby
beendet ihn nicht mehr, sondern verwirft nur die Laufzeitdaten.
Grund: Wer nur kalte Bezüge machen will, musste den Modus nach jedem Standby
neu einschalten. Bis dahin heizte die Maschine bereits auf und war für die
nächste kalte Extraktion zu warm — man musste auf das Abkühlen warten, also
genau die Situation, die der Modus vermeiden soll.
Der Modus endet nur noch durch explizites Ausschalten, durch Entzug der
Freischaltung oder durch einen Werksreset.
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Kalte Extraktion ohne Kessel-Bypass: Da kaltes Wasser nur bei kaltem Wasserkessel
am Puck ankommt, wird die Funktion über eine Temperaturschwelle freigegeben
(Standard 30 °C, 10–40 °C einstellbar). Solange der Modus aktiv ist, heizt der
Wasserkreis nicht (SSR gesperrt, Stellgröße und dutyW-Telemetrie auf 0, I-Anteil
eingefroren, Feed-Forward-Boost aus); der Dampfkreis bleibt unberührt.
Die Freigabe wird vor jedem Bezug neu geprüft, weil der weiter heizende
Dampfkessel den Wasserkessel über die Zeit über die Schwelle bringen kann. Ein
abgewiesener Start meldet den Grund auf OLED, Touch-Display und Web-Dashboard;
ein laufender Bezug wird nie abgebrochen. 5 °C Hysterese, Sensorfehler sperrt.
Fluss über Pumpen-Pulsung nach einer Vorbenetzung mit voller Leistung; Ende über
Zielgewicht oder Timeout. Brew-by-Time/Weight und FlowGuard sind während einer
kalten Extraktion außer Kraft, da FlowGuard sonst um denselben Pumpen-Ausgang
konkurrieren würde. Pumpenschutz über kumulierte Einschaltzeit mit Zwangspause
plus Stillstands-Erkennung bei aktiver Waage.
Kalte Bezüge werden im CSV-Log mit einem vierten Feld "C" gekennzeichnet, zählen
in allen Stückzahlen mit, bleiben aber aus der durchschnittlichen Bezugsdauer
heraus. Neue additive State-Felder cx* im UART-JSON (Protokoll bleibt v2) und
neuer statusKey "coldextraction".
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Während eines Bezugs strömt kaltes Wasser in den Kessel; die PID reagiert
erst auf den verzögert gemessenen Temperaturabfall. Der neue Feed-Forward
schaltet der Heizung sofort einen einstellbaren Leistungs-Boost auf
(0-100 % der Fenstergröße, 0 % = aus), die PID regelt nur den Restfehler.
- Zustandslose Aufschaltung in der SSR-Fensterlogik (effectiveOutputWasserMs),
gedeckelt auf die Fenstergröße; Duty-Telemetrie (dutyW) zeigt den Boost mit
- Optional: I-Anteil der Wasser-PID während des Bezugs einfrieren
(zentral in der PID-Schleife verwaltet, applyPidWasserTunings-Helper)
- Nur bei echten Bezügen (Hardware/Software-Shot), nicht bei Spülen,
Wartungsmodus oder AutoTune; Sicherheitslogik unverändert
- Web-UI: neue Sektion „Feed-Forward bei Bezug (Wasser)“ auf /PID;
EEPROM 944/945, bewusst kein Profilfeld (maschinenabhängig)
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Die Zeile stand linksbündig ohne max-width außerhalb der zentrierten
Seitenstruktur. Jetzt im status-message-Stil der Seite (zentriert,
max. 600 px, dezenter neutraler Rahmen), Profilname fett. Version 5.1.2.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Die Steuerung merkt sich das zuletzt geladene bzw. gespeicherte Profil
dauerhaft im EEPROM (Adressen 912-943). Profil-relevante Änderungen
(Setpoints, PID inkl. AutoTune, Boost, Eco, Brew-Control, Piezo,
Fast-Heat-Up) markieren das Profil als „geändert"; reine Anzeige-/
Systemeinstellungen bewusst nicht. Löschen des aktiven Profils und
Werksreset setzen die Anzeige zurück.
Sichtbar in der Web-UI (Dashboard + Profil-Seite) und als neue additive
State-Felder "profile"/"profDirty" im UART-JSON für das Touch-Display.
Version 5.1.1.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Compile-Schalter ENABLE_DISPLAY entfällt: Der Display-Typ (Ohne / OLED SH1106 /
UART-Touch) wird jetzt zur Laufzeit unter /Sensoren gewählt, im EEPROM (Adresse 911)
gespeichert und ohne Neustart übernommen. Vor der OLED-Initialisierung prüft eine
I2C-Probe (0x3C), ob das Display angeschlossen ist — ohne Antwort bleibt die Anzeige
deaktiviert und die Steuerung bootet sicher weiter. Die Touch-UART (Serial1) wird nur
noch bei gewähltem UART-Touch-Display initialisiert und bedient.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>