Kaltstart, kein einziger Fehler im Log, alle I2C-Bausteine da - und trotzdem
keine Anzeige. Zwei Lücken in der Diagnose:
- Die DCS-Weckbefehle (MADCTL, Sleep Out, Display On) liefen ungeprüft
durch. Jetzt über BSP_STEP gemeldet.
- Nach dem Panel-Start endete die Ausgabe. "Bringup fertig" vor und
"LVGL laeuft" nach lvgl_port_init() trennen jetzt ein Hängenbleiben in
LVGL von einem fehlenden Bild.
Neuer Schalter WS7_TEST_PATTERN nutzt esp_lcd_dpi_panel_set_pattern() für
Farbbalken aus dem DSI-Baustein, ohne Framebuffer und ohne LVGL - wie im
funktionierenden Werks-Testsketch. Erscheinen sie, arbeitet die Kette bis
zum Panel und der Fehler liegt weiter oben.
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Der GT9271 meldete "i2c transaction failed" auch beim Kaltstart, während
alle Panel-Schritte fehlerfrei durchliefen und die Bus-Freitaktung aus 1.6.13
den Bus als frei meldete.
Ursache ist die Reihenfolge: Im funktionierenden Werks-Testsketch steht
initTouch() hinter enableBacklight(). Der GT9271 hängt an derselben
Versorgung wie das Panel und antwortet erst, wenn die Bridge über 0xAD
freigegeben ist. Beim Übertragen in die Firmware war das verloren gegangen -
jc_backlight_set() lief erst nach jc_board_bringup().
- Für WS_PANEL_7H wird die Beleuchtung jetzt innerhalb des Bringups vor der
Touch-Initialisierung eingeschaltet, mit WS7_TOUCH_POWER_MS Pause.
- Neue Diagnose ws7_i2c_scan() listet die antwortenden I2C-Adressen vor und
nach dem Panel-Start.
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Der Log nach einem Reset zeigte alle Panel-Schritte fehlerfrei, aber
"i2c transaction failed" beim GT911. Bridge und Touch teilen sich den Bus:
Trifft ein Reset des P4 mitten in eine Übertragung, bleibt der Baustein in
seiner Bitausgabe stehen und hält SDA dauerhaft low. Beide hängen an
Dauerstrom, der Zustand überlebt also Reset und Flashen.
- ws7_i2c_bus_recover() taktet SCL vor dem Anlegen des Busses bis zu neunmal
von Hand, bis SDA freigegeben wird, und erzeugt dann eine Stop-Bedingung.
Bei freiem Bus läuft die Funktion wirkungslos durch.
- ws7_bridge_write() prüft den Rückgabewert. Bisher liefen fehlgeschlagene
Schreibzugriffe stillschweigend ins Leere - der eigentliche Grund, warum
das schwarze Bild keinerlei Spur hinterließ.
- pins_config.h: "#elsealle" statt "#else" seit 1.6.10 korrigiert. Der
Tippfehler traf nur den JC_PANEL_43-Zweig, der dadurch nicht mehr
übersetzbar war. Beide Panel-Varianten wieder gegengebaut.
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Die Bridge-Abschaltfolge aus 1.6.11 hat den Fehler nicht behoben, sondern
verschlimmert: Nach C0/C2/AC = 0x00 kam das Panel auch direkt nach dem
Flashen nicht mehr hoch. Der Bringup entspricht wieder 1.6.10.
Stattdessen zwei Diagnosen zur Eingrenzung:
- esp_reset_reason() wird beim Hochlauf ausgegeben, um Kalt- von Warmstart
unterscheiden zu können.
- esp_ldo_acquire_channel() läuft nicht mehr ungeprüft durch, sondern meldet
einen Fehler über BSP_STEP. Es war der einzige Schritt ohne Prüfung.
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Nach einem Reset des P4 blieb das Bild schwarz, die Hintergrundbeleuchtung
brannte; nur direkt nach dem Flashen lief es.
Die Bridge des Panels hat keine Reset-Leitung und hängt an Dauerstrom. Ein
Reset des P4 setzt sie nicht zurück - ihre Register standen noch auf den
Werten der vorigen Sitzung, während der P4 seine DSI-Strecke komplett neu
aufbaut. Beim Flashen wird die Versorgung getrennt, deshalb trat der Fehler
dort nicht auf.
ws7_bridge_pre_init() schaltet die Bridge jetzt zuerst definiert ab
(AB/AA, AD, dann AC/C2/C0), wartet WS7_BRIDGE_RESET_MS und schreibt erst
danach die Grundinitialisierung.
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Der GT9271 lässt gelegentlich einen Messzyklus aus oder liefert ein
unplausibles Paket. Der Hersteller-Treiber kann "gerade nichts Neues" nicht
von "Finger weg" unterscheiden und meldet beides als losgelassen. Seit die
Abtastrate mit 1.6.8 von 33 auf 16 ms gestiegen ist, wurde daraus sichtbar
Drücken-Loslassen-Drücken-Loslassen.
Vor den Treiber ist jetzt ein eigener get_xy-Aufsatz gesetzt: Er verwirft
unplausible Rohwerte und hält den letzten gültigen Punkt noch
WS7_TOUCH_HOLD_MS lang (Vorgabe 40 ms). Der Aufsatz wird zur Laufzeit in das
Touch-Handle eingehängt, die Herstellerdateien bleiben unverändert.
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Der Menü-Knopf oben links reagiert am Waveshare-Panel nicht. Ob der Touch die
48x36 Pixel grosse Flaeche in der 44 Pixel hohen Kopfleiste ueberhaupt trifft,
liess sich bisher nicht nachsehen.
WS7_TOUCH_DEBUG in pins_config.h gibt jeden Berührpunkt roh und umgerechnet
über esp_rom_printf aus, also auch bei Core-Debug-Level "none". Vorgabe 0.
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1280x720 sind 2,4-mal so viele Pixel wie beim 4,3-Zöller, und bis 1.6.3 wurde
bei jeder Änderung das komplette Bild in 24 Bit neu gezeichnet. Drei Schalter
in pins_config.h, einzeln zurückstellbar:
- WS7_COLOR_BITS = 16: RGB565 statt RGB888, halbe Datenmenge je Bild.
lv_conf.h liest den Wert aus pins_config.h, damit Sketch und LVGL-Bibliothek
dieselbe Farbtiefe benutzen; display_hal.cpp sichert das per static_assert.
- WS7_PARTIAL_REFRESH = 1: Avoid-Tear-Mode 3 (Direct-Mode, zwei Puffer) statt
Vollbild-Neuzeichnen.
- WS7_PARALLEL_RENDER = 1: LV_USE_OS = FREERTOS und zwei Zeichen-Threads.
Framebuffer-Bedarf sinkt dadurch von rund 8,3 MB auf 3,7 MB PSRAM. Die
JC-Panels sind von allen drei Schaltern nicht betroffen.
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Ein fehlgeschlagener Panel-Aufbau endete bisher in einem ESP_ERROR_CHECK
tief im LVGL-Port und damit in einem Speicherauszug ohne erkennbare Ursache.
- Die Schritte des Waveshare-Bringups melden ihren Fehler über esp_rom_printf,
also auch bei Core-Debug-Level "none". Zusätzlich werden PSRAM-Größe,
freier PSRAM, größter freier Block und der Framebuffer-Bedarf ausgegeben.
- jc_board_bringup() liefert jetzt einen Status. Kommt das Panel nicht hoch,
bleibt die Firmware ohne Anzeige lauffähig (UART + OTA), statt beim ersten
LVGL-Zugriff erneut abzustürzen.
- ui.cpp: alle öffentlichen Funktionen prüfen, ob ui_init gelaufen ist.
- Fehlerbehebung: esp_lcd_touch_new_i2c_gt911 setzt im Fehlerfall einen bereits
freigegebenen Zeiger. Das Handle wird vorbelegt und der Rückgabewert geprüft.
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Der Ordner hieß JC_Display_Firmware, bedient seit 1.6.0 aber auch das
Waveshare 7inch DSI LCD (H) am ESP32-P4-Pico. Der Name führte in die Irre.
- JC_Display_Firmware/ -> P4_Display_Firmware/ (samt Sketch, den Arduino
gleichnamig zum Ordner verlangt)
- Doku/JC-Display_UART-Protokoll.md -> Doku/P4-Display_UART-Protokoll.md,
Verweise und Titel angepasst
- Verweise in CLAUDE.md, README und Quelltextköpfen nachgezogen
Nur Namen und Pfade, keine Logikänderung. Der Vendor-Ordner
JC_Display_Firmware_7zoll/ behält seinen Namen, ebenso die Bezeichner
JC_PANEL_TYPE/jc_board_bringup im Quelltext.
Enthält außerdem die bereits im Arbeitsverzeichnis liegende, noch nicht
committete Ergänzung des Git-Workflows in CLAUDE.md (PRs über die Gitea-API
statt der hängenden tea-CLI).
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